Menrad Prill | Individuelle Prävention
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INDIVIDUELLE PRÄVENTION

Hier beschäftigen wir uns mit dem möglichst frühzeitigen Erkennen von Risikosituationen, die zu Krankheiten führen können oder aber von Erkrankungen, die sich noch im unbemerkten Frühstadium befinden. Denn Vorsorge (Prävention) ist besser als Nachsorge. Auch hier ist die schmerzlose und ungefährliche Ultraschalldiagnostik eine hervorragende Möglichkeit.

Vorsorgeuntersuchungen (Check 35)

Checkup 35

Ab dem 35. Lebensjahr haben Sie die Möglichkeit kostenlos eine Gesundheitsuntersuchung  wahrzunehmen. Vielen Erkrankungen kann vorgebeugt werden oder sie können frühzeitig erkannt und dann erfolgreich behandelt werden. Schwerpunkt des Checkup 35 ist die Früherkennung von Herz-, Kreislauf- und Nierenerkrankungen, sowie eines Diabetes und deren Risikofaktoren. Meist beginnen diese Erkrankungen schmerzlos und unbemerkt und werden erst nach Jahren, wenn schon Organschäden aufgetreten sind, diagnostiziert.

Deshalb möchte wir Sie ermutigen, diese Möglichkeit der Prävention zu nutzen.

Der Gesundheits-Check umfasst ein ausführliches Gespräch, eine körperliche und eine labormedizinische Untersuchung (Messung des Gesamtcholesterins, des Blutzuckers und die Durchführung eines Urin-Streifentests). Als gesetzlich Versicherte können Sie den Checkup alle zwei Jahre durchführen lassen, als Patient im HZV-Vertrag jährlich. Im Einzelfall sind einige sinnvolle Leistungen jedoch leider nicht von der gesetzlichen Krankenkasse erstattungsfähig und müssen als individuelle Gesundheitsleistungen privat in Rechnung gestellt werden. So kann es zum Beispiel ratsam sein, die Gesundheitsuntersuchung um weitere Laborleistungen, ein EKG oder einen Bauchultraschall zu ergänzen.
Selbstverständlich werden wir Sie zuvor über alle anfallenden Kosten informieren. Sie entscheiden dann selbst, welche Untersuchungen Sie wünschen.

Sollte durch eine solche Untersuchung eine Erkrankung erkannt werden, sind die notwendigen nachfolgenden Kontrolluntersuchungen und Behandlungen natürlich eine Kassenleistung.

Hautkrebs-Screening

Hautkrebs ist die weltweit am häufigsten auftretende Krebserkrankung, die Tendenz ist steigend – in Deutschland und auch weltweit.

Seit Juli 2008 haben gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs, das so genannte „Hautkrebs-Screening“.  Hierbei wird die Haut nach spezifischen Auffälligkeiten untersucht.

Das Hautkrebsscreening kann im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung, aber auch unabhängig davon durchgeführt werden. Sollte im Rahmen des Hautkrebsscreenings der Verdacht auf eine krankhafte Veränderung bestehen, werden wir Sie umgehend zum Hautarzt zur weiteren Abklärung und Therapie überweisen.

Abklärung Schlaganfallrisiko

Intima-Media-Dicke

Die innere und die mittlere Schicht der Gefäßwände werden als Intima und Media bezeichnet.

Die Messung der Intima-Media-Dicke ist eine schmerzfreie und ungefährliche Untersuchung, um das Arterioskleroserisiko abzuschätzen, bzw. um frühe, klinisch noch nicht erkannte Zeichen einer Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) aufzudecken.

In der Jugend sind die beiden Schichten dünn und glatt. Die Dicke der Schichten liegt bei Gesunden bei ca. einem halben Millimeter. Im Laufe des Alterungsprozesses kommt es allerdings zu einer Verdickung und zu Ablagerungen in diesen Gefäßschichten. Dies sind die noch nicht bemerkbaren Vorstufen der Arterienverkalkung. Durchschnittlich nimmt die Dicke dieser beiden Schicht ab dem 40. Lebensjahr etwa alle zehn Jahre um 0,1 mm zu.

Mit einem modernen Ultraschallgerät und einem hochauflösenden Linearschallkopf können wir die Dicke dieser Schichten messen. Die untersuchten Gefäße sind die Halsschlagadern (Arteria carotis communis). Die Untersuchung erfolgt in Rückenlage. Es bedarf keiner speziellen Vorbereitung des Patienten; auch nüchtern muß der Patient nicht sein. Der Patient liegt auf einer Liege und der Untersucher sitzt neben dem Patienten oder am Kopf des Patienten. Es wird dann nach Aufsuchen der Gefäße auf der linken und rechten Seite die Dicke der inneren Gefäßschichten gemessen. Sollten sich schon Plaques (also Verkalkungen und Ablagerungen) gebildet haben, werden diese selbstverständlich auch dargestellt.

Diese Untersuchung eignet sich besonders als Vorsorgeuntersuchung bei einem erhöhten Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems (z.B. bei Vorliegen von Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen oder familiärer Belastung für Herzinfarkte oder Schlaganfälle). Hier können Frühzeichen von Gefäßveränderungen dargestellt werden. So können wir dann zusammen die weiteren vorbeugenden Maßnahmen treffen, um ein Fortschreiten der Erkrankung oder Komplikationen zu verhindern.

Wir informieren Sie gerne über diese Untersuchung und die entstehenden Kosten. Die Untersuchung wird leider nicht von der Krankenkasse übernommen und muß vom Patienten selbst bezahlt werden.
Das individuelle Risiko, in den nächsten zehn Jahren an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken, kann mit dem PROCAM-Test berechnet werden.

Hier geht es zum PROCAM Gesundheitstest.

Prostata Abklärung / PSA / Männerkrebsvorsorge

PSA

Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweißstoff, der von den Prostatadrüsen gebildet wird.

Das PSA wird nur von Prostatazellen gebildet. Bösartige Prostatazellen bilden allerdings deutlich mehr (um den Faktor 10x mehr) PSA als normale Prostatazellen. Deshalb kann das PSA als Tumormarker verwendet werden. Ein niedriger Serumspiegel ist auch bei Gesunden vorhanden. Mit steigendem Spiegel steigt jedoch das Risiko, dass bösartige Zellen vorhanden sind. Allerdings steigt der PSA-Wert auch an wenn die Prostata gutartig vergrößert ist.

Der PSA-Test soll Prostatakrebs früh erkennen, in einem Stadium nämlich, wenn noch keine Knoten tastbar sind oder Beschwerden bestehen. Dies soll eine frühe Behandlung ermöglichen. Die Untersuchung zur Früherkennung ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Blut-Tests nur bei Vorliegen eines Krankheitsverdachtes (z.B. vergrößerte, verhärtete Prostata bei der rektalen Untersuchung) und bei bestehender Krebserkrankung zur Behandlungsplanung und Kontrolle eines Behandlungserfolges.

Der Prostatakrebs ist vornehmlich eine Erkrankung des älteren Mannes. Er wächst meist langsam und viele Prostatakrebs-Patienten sterben nicht an ihrem Prostataleiden, sondern an anderen Erkrankungen (als Zufallsbefund zeigen sich dann klinisch unbedeutsame Tumoren der Prostata). Im lokal begrenzten Stadium ist ein Prostatakrebs oft durch Operation oder Bestrahlung heilbar. Allerdings gibt es auch schnell wachsende Formen.

Bei circa 20% der Patienten sind bei Diagnosestellung des Prostatakrebes jedoch schon Metastasen vorliegend.

Hier soll der PSA-Test helfen.

Liegt ein erhöhter Wert vor, wird die Bestimmung kurzfristig nochmals wiederholt. Bei erneut erhöhten Messwerten werden dann weitere Untersuchungen (wie z.B. eine Gewebeprobe) angeschlossen.

Vor der Blutabnahme zur PSA-Bestimmung sollten körperliche Anstrengung, Geschlechtsverkehr und Druck auf die Prostata (Fahrradfahren) vermieden werden, da auch auf diese Art erhöhte PSA-Werte gemessen werden können.

PSA gelangt beim Untergang von Prostatagewebe ins Blut (z.B. auch bei Entzündungen oder gutartiger Vergrößerung) und bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein Prostatakrebs vorliegt. Hier gilt es den Nutzen abzuwägen.

Sprechen sie uns an.

Optimierte Darmkrebsvorsorge – Immunologischer Test auf verstecktes Blut im Stuhl

Darmkrebs ist eine der häufigsten zum Tode führenden Krebserkranungen. Dickdarmkrebs ist bei Männern die dritthäufigste, bei Frauen die zweithäufigste Todesursache in der westlichen Welt. Über viele Jahre spürt man nichts von den Vorboten des Krebses. Unbemerkt vorhandene, gutartige Gewebewucherungen der Darmschleimhaut (Polypen) können sich zu bösartigem Gewebe (Krebs) verändern und auch Tochtergeschwulste (Metastasen) bilden. Eine Heilung ist bei fortgeschrittener Erkrankungen oft nur schwer zu erreichen.

Rechtzeitig entdeckt ist Darmkrebs aber in fast allen Fällen vollständig heilbar! Für Frauen und Männer sieht das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm ab dem 50. Lebensjahr neben einer gezielten Beratung auch ein Abtasten des Enddarmes durch den Arzt und die Durchführung eines Tests auf verborgenes Blut im Stuhl vor.

Ab dem 55. Lebensjahr können Patienten zur Früherkennung von Darmkrebs alternativ zum Test auf verstecktes Blut auch eine Darmspiegelung (Koloskopie) durchführen lassen.

Der von uns angebotene hochempfindlicher, immunologische Test auf Blut im Stuhl erfasst schon geringe Mengen an Blut im Stuhl, eine bestimmte Diät muss zur Testdurchführung nicht eingehalten werden.

In einem direkten Vergleich durch Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums zeigte sich nun, dass der immunologische Test doppelt so viele Krebsfälle und Krebsvorstufen aufdeckt wie der herkömmliche Test und zudem noch weniger falsch positive Ergebnisse liefert als dieser.

Als Screening-Verfahren empfehlen wir die Durchführung des immunologischen Tests anstelle von oder in Ergänzung zum von der gesetzlichen Krankenkasse übernommenen Haemoccult-Test. In  einer Studie zeigte sich, dass 96% der Darmkrebsfälle und circa 70% der Dickdarmpolypen erkannt werden konnten. Wir empfehlen ab dem 45. Lebensjahr eine jährliche Durchführung, bei Darmkrebs in der Familie sollte ggf bereits vor dem 45.Lebensjahr mit der Untersuchung begonnen werden.

Impfungen
Cholera

Schwere Durchfallerkrankung durch Bakterien (Vibrio cholerae). Eine Aufnahme erfolgt durch verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel. Eine Impfung empfiehlt sich bei Reisen in endemische/epidemische Gebiete unter einfachen Aufenthalts- bzw. Arbeitsbedingungen. Die Impfung erfolgt mit einem Totimpfstoff als Schluckimpfung.

Erwachsene und Kinder ab 6 Jahre erhalten 2 mal 1 Dosis als Schluckimpfung.
Der Abstand zwischen den Einzeldosen sollte eine 1 Woche, maximal 6 Wochen betragen.
Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren erhalten 3 Grundimpfungen im Abstand von 1 – 6 Wochen

Die durch die Impfung entstandenen Antikörper im Darm können auch eine Schutzwirkung gegen E. coli (ETEC), einem häufigen Erreger für Reisedurchfall, vermitteln.

Diphtherie

Außerhalb der westlichen Industrienationen ist die Diphtherie nach wie vor eine weit verbreitete Infektionskrankheit. In vielen tropischen und subtropischen Entwicklungsländern ist mit erhöhter Infektionsgefahr zu rechnen. Das Krankheitsbild ist sehr variabel und reicht von einer lokal beschränkten Form (Nase-, Rachen-, Kehlkopfentzündung) bis hin zu einer schweren Diphtherie mit Schädigung von Leber, Nieren, Nerven und Herzmuskel und Atemlähmung.

Geimpft wird mit einem Totimpfstoff. Empfohlen ist die Impfung für alle Personen mit fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung oder wenn die letzte Impfung der Grundimmunisierung oder die letzte Auffrischung länger als 10 Jahre zurück liegt. Eine Reise in ein Infektionsgebiet sollte bei fehlendem Impfschutz frühestens nach der 2. Impfung angetreten werden.

FSME (Hirnhautentzündung)

Die Impfung wirkt gegen die Frühsommer- Meningo – Enzephalitis, eine Gehirn- Gehirnhaut und Rückenmarksentzündung. Diese Viruserkrankung kann durch Zeckenstiche übertragen werden. Die Hauptübertragungszeit der FSME ist zwischen April und November, bei mildem Wetter vereinzelt auch im Winter.  Bei Aufenthalt in Risikogebieten (gemäßigte Zonen Europas und Asiens, in Deutschland z.B. Baden-Württemberg, Bayern, Hessen) wird die Impfung empfohlen. Für Personen die beruflich gefährdet sind, besteht ebenfalls eine Impfempfehlung der STIKO. Zur Grundimmunisierung sind drei Impfungen notwendig. Beginn der Wirksamkeit ist frühestens 14 Tage nach der zweiten Teilimpfung, eine Auffrischungsimpfung wird nach 3-5 Jahren empfohlen. Das  Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht in jedem Frühjahr eine aktuelle Karte mit den FSME-Risikogebieten in Deutschland.

Gelbfieber

Eine durch Viren ausgelöste Erkrankung, die bei nicht geimpften Personen schwere, mitunter auch tödliche Krankheitsverläufe verursachen kann. Die Übertragung erfolgt durch Stechmücken der Gattung Aedes. Die Hauptaktivität der Mücken ist in den Tagesstunden. Bis zu einer Höhenlage von 2500m besteht ein Ansteckungsrisiko. 

Die Gelbfieberimpfung wird zum einen bei Aufenthalten in Gebieten mit Infektionsrisiko zum Schutz des Reisenden empfohlen. Zum anderen besteht in einigen Ländern eine Impfpflicht als Einreisevoraussetzung. Gelbfieber-Endemiegebiete sind das tropische Afrika und Südamerika.

Die im allgemeinen gut verträgliche Gelbfieberimpfung erfolgt als Lebendimpfung. Eine einmalige Impfung ist ausreichend, der Impfschutz setzt nach 10 Tagen ein und besteht lebenslang (Review WHO 2014). Im Einzelfall kann eine Auffrischung erforderlich sein, wenn die Erstimpfung zu keiner ausreichenden Immunantwort geführt hat (z.B. Kinder < 2 Jahre, Schwangere, Immunsupprimierte Reisende). 

Vier Wochen vor dieser Impfung und vier Wochen danach können keine anderen Lebendimpfungen (z.B. Masern, Mumps, Röteln, Varizellen) durchgeführt werden. Die Gelbfieberimpfung ist mit allen anderen Totimpfungen ohne zeitliche Intervalle kombinierbar. Wir sind eine von den Gesundheitsbehörden zugelassenen Gelbfieber-Impfstelle.

NICHT geimpft werden sollten, Kinder unter 6 Monaten, Reisende mit akuten und chronischen Erkrankungen, sowie bei Allergien gegen Impfbestandteile, insbesondere bekannte Hühnereiweißallergie.
Schwangere Reisende und stillende Reisende sollten nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung geimpft werden, ebenso Reisende mit Immundefekten oder bestehender Immunsuppression.

Humanes Papillomavirus (HPV)

(Gebärmutterhalskrebs  – Mädchen; NEU (!) STIKO Empfehlung auch für Jungen, Krebserkrankungen sind auch im Mund, Rachen, Penis, After möglich)

In Humane Papillomaviren kommen nur beim Menschen vor, befallen Zellen der Haut und Schleimhaut nach Kontakt. Eine Infektion verläuft in der Regel unbemerkt.

Gebärmutterhalskrebs wird sehr häufig durch bestimmte Formen der humanen Papillomaviren verursacht. In mehr als 90% der bösartigen Tumoren ist HPV-DNA nachweisbar. Im Laufe ihres Lebens infizieren sich ca. 90 % der sexuell aktiven Frauen mit HPV. 

Bei Männern werden Krebserkrankung von Penis und After, sowie Mundhöhle und des Rachens mit einer HPV Infektion in Verbindung gebracht.
Deutschland ist eines der ersten europäischen Länder, das die HPV-Impfung nun auch für Jungen empfiehlt. Die STIKO hatte Anfang Juni 2018 in einer kurzen Stellungnahme den Beschluss über die HPV-Impfung für Jungen bekanntgegeben. Mit der jetzt erfolgten Veröffentlichung ist die Empfehlung gültig. Auf dieser Basis entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss innerhalb der nächsten drei Monate, ob die HPV-Impfung von Jungen in die Schutzimpfungsrichtlinie aufgenommen und somit zur Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen wird.

Die Zweifach-Impfung wird Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfohlen. Bis im Alter von 17 Jahren kann die Impfung nachgeholt werden (dann insgesamt 3 Impfungen zur Grundimmunisierung). Die Impfserie sollte vor dem Sexualkontakt abgeschlossen sein.

Echte Grippe (Influenza)

Manchmal verläuft auch die echte Grippe harmlos, wie eine normale Erkältung (grippaler Infekt). In 30 bis 50% der Fälle zeigt sich jedoch ein schwerer Verlauf mit plötzlich einsetzendem Fieber, Muskel- und Gliederschmerzen, Kopfschmerz, Halsentzündung und allgemeiner Schwäche. Es kann zu Komplikationen wie einer schweren Bronchitis, Lungenentzündungen, Rippfellentzündungen, Nierenentzündungen bis hin zu Todesfällen kommen. 

Helfen Sie uns vorzubeugen – lassen Sie sich impfen. Der aktuelle Impfstoff ist da!

Die Influenza-Impfung schützt nicht gegen den grippalen Infekt, da dieser von anderen Viren ausgelöst wird. Es gibt kein Zusammenhang zwischen der Grippeimpfung und nachfolgenden Infekten (abgesehen von einer möglichen leichten Impfreaktion).

Impfungen gegen Pneumokokken und Grippe bieten doppelten Schutz.

Die STIKO empfiehlt eine jährliche Grippe Impfung für alle die ein erhöhtes Risiko haben, besonders schwer zu erkranken:

    • Personen ab 60 Jahre
    • Chronische Kranke in jedem Alter
    • Personen mit beruflicher Exposition, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr) oder bei drohender EpidemieSchwangere ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel (2. Trimenon), bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab 1. Trimenon)
    • Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
    • Personen, die mit Risikopersonen leben oder diese betreuen

    Reisemedizinische Aspekte:

    Die oben aufgeführten Personen sollten bei Reisen in der jeweiligen Grippesaison (im Zeitraum Dezember bis März / April Nordhalbkugel sowie im Zeitraum von Mai bis September auf der südlichen Hemisphäre) als auch bei Reisen in Gebiete mit aktuellen Ausbrüchen prinzipiell geimpft sein. 

    Ein erhöhtes Expositionsrisiko besteht z.B. auf Kreuzfahrtschiffen, längeren Bus-, Bahn- oder Flugreisen, in organisierten Touristengruppen, auf Großveranstaltungen sowie speziell für Pilger zum Haddsch. Die Impfung sollte möglichst vor Beginn der „Grippesaison“ auf der betreffenden Hemisphäre erfolgen. Auf der nördlichen Hemisphäre ist dies November-April. Auf der südlichen Mai-Oktober. Es handelt sich um einen Totimpfstoff. Eine Unverträglichkeit bei Hühnereiweißallergie ist zu beachten.

Hepatitis A

Virusinfektion die durch verseuchte Nahrungsmittel z.B. rohe Muscheln, Meerestiere, Eis, Gemüse, Früchte und über Schmierinfektion (Hygienemaßnahmen beachten!) übertragen wird. Das Virus kommt weltweit vor, eine Impfung ist bis kurz vor Reiseantritt möglich und sinnvoll, da eine Impfung innerhalb von 14 Tagen zu einem 95% igen Schutz führt. Die Inkubationszeit einer Hepatitis A beträgt mindestens zwei bis vier Wochen, so ist eine Immunisierung auch bei „Last minute Reisen“ zu erwägen. Für einen langfristigen Schutz wird eine Auffrischimpfung nach 6-12 Monaten empfohlen.

Hepatitis B

Virale Leberentzündung die durch Blut-, Sexualkontakte und andere Körperflüssigkeiten übertragen werden kann. Im Gegensatz zur Hepatitis A zeigen sich häufig lange und chronische Verläufe. Eine dauerhafte Schädigung der Leber und die Entwicklung bösartiger Lebererkrankungen ist möglich. In Deutschland seit 1995 Standardimpfung im Kindesalter sowie für bestimmte Berufsgruppen (medizinisches Personal). Es werden 3 Impfungen zur Grundimmunisierung benötigt, für „last minute“ Reisende steht ein Schnellimpfschema in Kombination mit Hepatitis A zur Verfügung. In der Regel ist keine Auffrischung mehr erforderlich.

Japanische Enzephalitis

Eine durch nachtaktive Mücken (Culiciden) von Haustieren (Schweine und Vögel) übertragene Virusinfektion, die manchmal zu einer Gehirnhautentzündung führen kann. Vorkommen vor allem in Asien, ländliche Regionen, Monsunzeit. Impfung mit Totimpfstoff. Zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen. Eine Empfehlung besteht vor allem für Reisende in ländliche Gebiete unter einfachen Lebensbedingungen und oder länger andauernde Reisen (> 4 Wochen).

Masern

Gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten des Menschen – auch heute kommt es immer wieder zu Masern Ausbrüchen mit tödlichem Verlauf.
Die Masern-Viren werden durch Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen übertragen. Eine Ansteckung kann etwa 5 Tage vor Auftreten des Hautausschlages und bis etwa 4 Tage danach erfolgen. Schwere Erkrankung mit Fieber, Schnupfen, Husten oder einer Bindehautentzündung sind möglich. Nach einigen Tagen zeigt sich meist ein typischer Hautausschlag. Häufige Komplikationen sind Mittelohrentzündungen und Lungenentzündungen, seltener Durchfälle. In einem von 1.000 bis 5.000 Fällen tritt im weiteren Verlauf der Infektion eine Gehirnentzündung (Enzephalitis) auf. In einem von 10.000 bis 100.000 Fällen (nach neuen Daten evtl. sogar deutlich häufiger 1 von 3300) tritt die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) auf, eine seltene, tödlich verlaufende Spätfolge. Insgesamt sterben etwa 1 bis 3/1.000 Erkrankte an den Masern. Das Risiko schwerwiegender Komplikationen ist bei Kindern unter 5 Jahren und Erwachsenen über 20 Jahren erhöht.

Bei erhöhter Infektionsgefahr (z.B. Berufe im Gesundheits- und Sozialdienst, Kinderbetreuung, Reisen in Länder mit hohen Prävalenzen oder bei Ausbrüchen) ist ein Immunschutz sicherzustellen. Kinder können in diesem Fall bereits ab dem 9. (nach WHO ab dem 6.) Lebensmonat gegen Masern geimpft werden. Ungeimpfte Erwachsene erhalten mindestens eine einmalige Impfung MMR; das gilt auch für Personen ab Jahrgang 1970 mit unbekanntem oder unvollständigem Immunstatus. Zur Optimierung des Impfschutzes wird eine zweite Impfung im Mindestabstand von 4 Wochen empfohlen (STIKO 2010).

Meningokokken

Weltweit vorkommende Bakterien, die eine Gehirnhautentzündung oder eine Blutvergiftung mit schwerwiegenden Komplikationen hervorrufen können. Geimpft wird mit einem Totimpfstoff gegen verschiedene Gruppen dieser Bakterien. Es gibt verschiedene Serotypen A,B, C, W135 und Y und somit auch verschiedene Impfstoffe.

In Europa kommen hauptsächlich die Gruppe B und C vor. In Deutschland gehört die Impfung gegen Meningokokken des Typs C zu den Standardimpfungen für Kinder im 2. Lebensjahr. Eine fehlende Impfung soll bis zum 18. Geburtstag nachgeholt werden.

Seit 2013 gibt es einen modernen Proteinimpfstoff gegen den Typ B, der Kleinkinder und Säuglinge schützen soll. Die STIKO (08/2015) empfiehlt die Meningokokken-B-Impfung bislang nur als Indikationsimpfung für gesundheitlich gefährdete Personen mit angeborener oder erworbener Immundefizienz (Asplenie, HIV, Hypogammaglobulinämie, Eculizumab Therapie). Eine generelle Impfempfehlung gibt es bislang noch nicht.

Reisemedizinische Aspekte:

Bei Reisen in Risikogebiete wird ein Vierfach-Impfstoff gegen den Typ A, C, W135, und Y empfohlen.

Risikogebiete sind der „Meningitisgürtel“ – Sahelzone in Afrika, südlich der Sahara und nördlich des Äquators. In der Trockenzeit von Dezember bis Juni kommt es regelmäßig zu großen Epidemien, so dass eine Impfung besonders empfohlen ist.

Für andere Gebiete wie die Ostafrikanische Seenplatte (Tansania), Nordafrika, Naher Osten, Saudi Arabien, Asien (Nepal, Delhi) wird eine Impfung dann empfohlen, wenn ein enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung zu erwarten ist. (Langzeitaufenthalte, landestypische Unterkünfte, öffentliche Verkehrsmittel)

Saudi Arabien verlangt in der Zeit der Pilgereisen nach Mekka und Medina den Nachweis einer Meningokokken Impfung A, C; W135, Y. (Pflichtimpfung – mindestens 10 Tage vor Einreise). Ebenso gibt es in den USA, Großbritannien einige Schulen/Universitäten die eine Pflichtimpfung von Austauschschüler/Studenten verlangen.

Pneumokokken

Schwere Lungenentzündungen mit tödlichen Verläufen. Die Impfung ist empfohlen für Säuglinge und Kleinkinder bis zum vollendeten 2. Lebensjahr (Kleinkinder sind hauptsächliche Träger und Überträger der Pneumokokken), sowie als Standardimpfung für Personen über 60 Jahre ähnlich der Empfehlung einer Grippeimpfung.

Ab 60 Jahren wird unser Immunsystem unabhängig von der körperlichen Fitness schwächer und kann Atemwegsinfektionen nicht mehr so gut abwehren. Rauchen, Herzschwäche und Kontakt zu Kleinkindern erhöhen das Erkrankungsrisiko.

Ab dem Alter von 60 Jahren sollen alle Menschen mit PPSV23 geimpft werden. Nur Patienten, die einen Immundefekt, eine immunsuppressive Therapie oder ein anatomisches oder Fremdkörper-assoziiertes Risiko für eine Pneumokokken-Meningitis haben, sollen sequenziell geimpft werden. 

Ggf. Wiederholungsimpfungen nach 5 Jahren.

Poliomyelitis (Kinderlähmung)

Viruserkrankung die zu bleibenden Lähmungen führen kann. Meist erfolgt bereits im Kindesalter eine Grundimmunisierung. Eine routinemäßige Auffrischung nach dem 18 Lebensjahr wird nach erfolgter Grundimmunisierung und einmaliger Auffrischung nicht mehr empfohlen – es sei denn eine Reise in Polio-Endemiegebiete ist geplant oder eine unvollständige Impfung gegen Poliomyelitis ist vorliegend.

Endemieländer laut WHO sind – Nigeria, Afghanistan, Pakistan, Somalia, Nigeria sowie Länder mit importierten Erkrankungsfällen – Äthiopien, Kamerun, Syrien, Irak, Israel, Äquatorial Guinea. (5. Mai 2014)

Personen vor Ausreise aus einem dieser Länder sollten gegen Polio geimpft werden. Dies betrifft Einheimische und Personen, die sich mehr als 4 Wochen in einem dieser Länder aufgehalten haben, sofern ihre letzte Polio-Impfung mehr als 12 Monate zurückliegt.

Pertussis (Keuchhusten)

Wird durch Bakterien verursacht. Der Erreger ist weltweit verbreitet und kann auch von Personen weitergegeben werden, die daran unbemerkt erkranken. 

Im Jahr 2016 wurden dem Robert Koch-Institut deutlich mehr Keuchhustenfälle übermittelt als in den Jahren davor (etwa 22.000 labordiagnostisch bestätigte Fälle in 2016)

In jedem Lebensalter sind harmlose bis schwere, oft langandauernde Krankheitsverläufe möglich. Für junge Säuglinge und Kleinkinder kann Keuchhusten sogar lebensbedrohlich sein,  gefürchtete Komplikationen sind Lungenentzündungen, Krampfanfälle und eine Schädigung des Gehirns.

Für alle Erwachsene wird eine einmalige Keuchhustenimpfung (als Auffrischimpfung oder Erstimpfung) empfohlen.

Für Frauen mit Kinderwunsch, enge Haushaltskontaktpersonen und Betreuer vor der Geburt eines Kindes sowie für Beschäftigte in Gesundheits- und Gemeinschaftseinrichtungen wird die Pertussisimpfung von der STIKO als Indikationsimpfung alle zehn Jahre empfohlen.

Röteln

Impfung meist im Kindesalter. Die STIKO empfiehlt die zweifache Rötelnimpfung für ungeimpfte Frauen im gebärfähigen Alter oder Frauen im gebärfähigen Alter mit unklarem Impfstatus. Frauen im gebärfähigen Alter, die bisher einmalig gegen Röteln geimpft worden sind, sollten eine weitere Impfung gegen Röteln erhalten. Da seit 2012 in Deutschland kein Röteln-Einzelimpfstoff mehr verfügbar ist, ist die Impfung nur noch mit einem Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Kombinationsimpfstoff möglich. Da es sich beim MMR- und Varizellen-Impfstoffe um Lebendimpfstoffe handelt, sollten Patientinnen 1 Monat nach der Impfung nicht schwanger werden und zum Zeitpunkt der Impfung ebenfalls nicht schwanger sein. 

Tetanus (Wundstarrkrampf)

Ist eine gefürchtete Infektionskrankheit, die zu starken Muskelkrämpfen am ganzen Körper führt. Unbehandelt führt sie durch Atemstillstand und Herzversagen häufig zum Tod. Das Krankheitsbild wird durch den Giftstoff (Toxin) des Bakteriums verursacht. Die Dauerformen (Sporen) der Bakterien sind sehr widerstandsfähig und kommen weltweit hauptsächlich im Erdreich vor. Eine Infektion erfolgt über Kontakt mit dem Erreger an offenen und gedeckten Wunden (auch Bagatellverletzungen). Grundimmunisierung, danach Auffrischimpfung alle 10 Jahre.

Tollwut (Rabies)

Viral verursachte Erkrankung durch infizierten Speichel (Hautkontakt bei nicht intakter Haut) und Bissverletzungen (Füchse, Hunde, Katzen, Schakale, Affen, Fledermäuse). Eine Tollwuterkrankung beginnt meist uncharakteristisch. Das Virus breitet sich entlang der Nervenbahnen bis ins Gehirn fort. Wenn die Erkrankung ausbricht verläuft sie quasi immer tödlich. Es gibt leider keine Behandlung einer Tollwut. Einzig lebensrettende Maßnahme ist eine sofortige Impfung nach Kontakt mit einem tollwutverdächtigen Tier. Die Grundimmunisierung beinhaltet drei Impfungen in den Muskel  (i.m. an Tag 0, Tag 7 und Tag 28) mit einer Schutzdauer von 3-5 Jahren. Ein Beginn des Schutzes ist zwei Wochen nach der dritten Impfung zu erwarten. Laut WHO-Positionspapier vom April 2018 wird zur Präexpositionsprophylaxe eine 2-malige Impfung als ausreichend betrachtet und empfohlen. Auch wird die Gabe in die Haut (intradermal) diskutiert.  Die Fachinformationen der in Deutschland zugelassenen Impfstoffe Rabipur und Tollwut HDC decken weder die 2-malige Impfung zur vollständigen Präexpositionsprophylaxe noch die i.d. Impfung ab. Die STIKO empfiehlt ein Dosierungsschema nach Angaben in den Fachinformationen, die drei i.m. Impfstoffdosen an den Tagen 0, 7, 21 (oder 28) vorsehen. 

Typhus

Durch Salmonellen ausgelöste Durchfallerkrankung. Übertragung durch verseuchtes Trinkwasser und Nahrungsmittel (Schalentiere, Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukte). Weltweites Vorkommen, vor allem in Südamerika (Mexiko, Peru), Nord- und Zentral Afrika, Südostasien (Indien, Nepal). Schlechte Hygienebedingungen und fehlende Abwasserbehandlung erhöhen das Risiko. Impfung als Schluckimpfung, 3 Kapseln (Lebendimpfstoff, Schutzdauer 1 Jahr) oder Injektion (Totimpfstoff, Schutzdauer 3 Jahre) möglich. Immunisierung bis 10 Tage vor geplanter Reise möglich.

Windpocken (Varizellen)

Hochansteckende Infektionskrankheit, die vor allem bei Kindern vorkommt und einen juckenden Hautausschlag mit Bläschen verursacht. Bei einer erneuten Infektion oder als endogenes Rezidiv kann es zur Gürtelrose (Herpes zoster) kommen. Eine Schwangerschaft und ein geschwächtes Immunsystem zählen zu Risikofaktoren für einen komplizierten Krankheitsverlauf.

Impfung in der Regel im Alter von 11-14 und 15-23 Monaten, meist in Kombination mit Masern, Mumps, Röteln. Bei allen ungeimpften Kindern und Jugendlichen ohne Varizellen-Anamnese sollte die Varizellen-Impfung ebenfalls mit zwei Dosen nachgeholt werden. Der Mindestabstand zwischen zwei Impfungen beträgt 4 bis 6 Wochen. Bei Kindern und Jugendlichen, die bisher nur eine Varizellen-Impfung er halten haben, soll eine zweite Impfung erfolgen.

Herpes zoster

Die Gürtelrose wird durch das Varizella-zoster-Virus ausgelöst, das bei Erstkontakt, meist im Kindesalter, die Varizellen (Windpocken) verursacht. Das Windpockenvirus verbleibt ein Leben lang im Körper und kann im Rahmen einer Virusreaktivierung als Zoster wieder auftreten.

Bei älteren Menschen und bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem ist das Risiko für eine Gürtelrose am höchsten. Es zeigt sich ein schmerzhafter, juckender Hautausschlag auf einer Körperseite, der zwei bis vier Wochen lang bestehen kann. Bei bis zu 30% der an einem Zoster erkrankten Patienten kommt es als Komplikation zur Post-Zoster-Neuralgie (PZN) – den Andauern von Schmerzen über Monate und Jahre nach Abheilen des Ausschlag.

In Deutschland sind zwei unterschiedliche Impfstoffe gegen Herpes Zoster für Personen ab 50 Jahren zugelassen und verfügbar: ein Lebendimpfstoff (Zostavax®) und ein Totimpfstoff mit Wirkverstärker (Shingrix NEU zugelassen)

Indikation: 

„Impfstoff zur Vorbeugung Herpes Zoster (Totimpfstoff mit Wirkverstärker) und postherpetischer Neuralgie bei Personen ab 50 Jahren“ lautet die vollständige Indikation.

Derzeit gibt es KEINE Empfehlung der STIKO als Standardimpfung. (Stand Juni /2018) . Zur Impfung mit dem Totimpfstoff liegt noch keine abschließende Bewertung durch die STIKO vor. Nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung kann eine Impfung im Einzelfall sinnvoll sein. Da die Impfung derzeit nicht in der aktuellen Schutzimpfungsrichtlinie (SI-RL) aufgeführt ist, und damit keine Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen darstellt, ist die Kostenerstattung vor der Impfung zu klären.