Menrad Prill | Corona Schutzimpfung
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Corona Schutzimpfung

Corona-Schutzimpfung Informationen

 

In Baden-Württemberg werden im ganzen Land Impfzentren geschaffen, um möglichst schnell viele Menschen gegen das Corona-Virus impfen zu können.

Hierbei werden die Impfungen schrittweise vorgenommen. Natürlich ist das Ziel, dass nach und nach allen Menschen ein gleichberechtigter Zugang zu der Corona-Schutzimpfung gewähr­leistet wird.

 

Ausstellung der benötigten Atteste

Unsere Praxis beginnt nun mit der Ausstellung eines ärztlichen Zeugnisses über die Priorisierung der Coronaschutzimpfung. Zunächst beginnen wir mit den Patienten mit der höchsten Priorität (Stufe 2 (Stufe 1 braucht kein Attest)). Die Atteste beinhalten alle gespeicherten Diagnosen, um die Priorisierung medizinisch zu rechtfertigen. Sollten einzelne Diagnosen in Ihren Augen zu sensibler Natur sein, steht es Ihnen frei, diese zu schwärzen.

Bitte bestellen Sie Ihr Attest online per Email oder über unser Rezepte Telefon! Planen Sie bitte ca. 2 bis 4 Tage für die Ausstellung des Attest ein. 

 

Atteste sind nicht in jedem Fall erforderlich

Laut Impfstoffverordnung benötigen Patienten mit Vorerkrankungen der Priorisierungsstufen 2 und 3 ein ärztliches Attest, damit sie ihren Anspruch auf eine vorrangige Impfung nachweisen können.

Für Patienten der Priorisierungsstufe 1 ist es jedoch noch nicht erforderlich, dass Ärzte Vorerkrankungen per Attest bescheinigen: Das Alter der Anspruchsberechtigten wird über den Personalausweis, die berufliche Tätigkeit über einen Arbeitgebernachweis geprüft werden. Bei Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen erfolgt der Nachweis über eine Bescheinigung der Einrichtung. 

 

Die Priorisierungsstufen

Die Vorgaben der Priorisierung sind in der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung – CoronaImpfV) festgelegt und können auch unter diesem offiziellen Link nachgelesen werden.

 

Gruppe 1: Personengruppen mit höchster Priorität

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben.
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind.
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind.
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

 

Gruppe 2: Personen mit hoher Priorität:

  • Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben.
  • Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht: Personen mit Trisomie 21, Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung, Personen nach Organtransplantation.
  • eine enge Kontaktperson von pflegebedürftigen oder von schwangeren Personen.
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind.
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind.
  • Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder 4 des Infektionsschutzgesetzes untergebracht oder tätig sind.

 

Gruppe 3: Personen mit erhöhter Priorität

  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben.
  • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30).
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung.
  • Personen mit chronischer Lebererkrankung.
  • Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion.
  • Personen mit Diabetes mellitus, Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertension.
  • Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen oder Apoplex.
  • Personen mit Krebserkrankungen.
  • Personen mit COPD oder Asthma bronchiale.
  • Personen mit Autoimmunerkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen.
  • Personen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Verfassungsorganen.
  • In den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich Technisches Hilfswerk und in der Justiz.
  • Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, welches keine Patientinnen oder Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut.
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind.
  • Personen, die als Erzieher oder Lehrer tätig sind.
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen.

 

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Impfung und den Impfzentren in Baden-Württemberg

Auf der offiziellen Info-Seite des Landes Baden-Württembergs finden Sie eine umfassende Zusammenstellung aller wichtigen Fragen und Antworten rund um die Impfung und die Impfzentren: LINK

 

Liebe Patienten,

hier wichtige Informationen zur Corona-Impfung (Stand 6.5.21):

  • Wir verimpfen prinzipiell alle verfügbaren Impfstoffe.
  • Sie erfahren aber natürlich verbindlich vorher  welchen Impfstoff sie bekommen.
  • Sie können sich gerne bei uns auf eine Impfliste setzten lassen. Aktuell arbeiten wir noch einen gewissen Überhang aus den letzten Wochen ab. Wir haben keinen Einfluss darauf wieviel Impfstoff wie bekommen.
    Somit können wir Ihnen keine festen Termin für eine mögliche Impfung nennen. Wir setzten aber alles daran, dass es schnell geht.
  • Wenn sie von uns einen Impftermin mitgeteilt bekommen haben sind folgende Punkte wichtig:
  • der Termin ist verbindlich! (Es ist ein nicht unerheblicher Aufwand die Termine zu koordinieren. Wir machen das aber gerne.)
  • Wir impfen nicht in unserer Praxis sondern im Impfzentrum in der Alten Kelter in Fellbach (es sei denn wir sagen explizit etwas anderes) . Adresse: Untertürkheimer Straße 33, 70734 Fellbach . Eingang HINTEN vom Parkplatz aus.
  • WIR BRAUCHEN IHRE MITARBEIT. Bitte drucken sie selbstständig das Aufklärungsmerkblatt und den Anamnese- und Einwilligungsbogen von der Seite des RKI aus. Lesen Sie diese komplett durch,  füllen Sie sie aus und unterschreiben Sie ihn. Bringen Sie diese Bögen und Ihren Impfausweis zum Impftermin mit. Nur so kann eine zügige Impfung im Minutentakt durchgeführt werden. Wir sprechen etwaige Fragen dann noch mit Ihnen persönlich durch. Sollten Sie keine Möglichkeit haben sich die Bögen auszudrucken (auch nicht über Nachbar/Freunde/Bekannte) dann können Sie sich die Bögen bei uns in der Praxis abholen. Sie brauchen jedoch unbedingt einen ausgefüllten Aufklärungs-und Einwilligungsbogen für die Impfung.

Link zur RKI Seite mit den Bögen:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Aufklaerungsbogen-Tab.html

Bitten achten Sie darauf den richtigen Bogen auszudrucken (BionTech-Pfizer  > mRNA-Aufklärungsbogen   /// AstraZeneca > Vektor-Impfstoff-Bogen)

  • Bitte seien Sie pünktlich. D. h. nicht zu früh und nicht zu spät.
  • Sie werden uns geimpft. Wir sind im Impfzentrum vor Ort.
  • Sollten Sie ein Medikament nehmen, das das Immunsystem hemmt (bei Rheuma oder Tumorerkrankungen oder chronischen Darmerkrankungen) klären Sie bitte SELBSTÄNDIG VORHER mit dem behandelnden Facharzt ab ob Sie geimpft werden können.
    Wir haben die Informationen zu den meisten Medikamenten vorliegen. Es ist bis auf wenige Ausnahmen auch fast immer möglich zu impfen.

Es wäre jedoch schlecht wenn eine unklare Kontraindikation zur Unmöglichkeit der Impfung führen würde.
Blutverdünnende Medikamente (ASS, Marcumar, Lixiana, Xarelto, Eliquis, Pradaxa, Aspirin, Clopidogrel, Prasugrel) stören uns nicht.

Britta Menrad und Dr. Thomas Prill