Ein Schild mit einem Haken

Individuelle Prävention

Hier beschäftigen wir uns mit dem möglichst frühzeitigen Erkennen von Risikosituationen, die zu Krankheiten führen können oder aber von Erkrankungen, die sich noch im unbemerkten Frühstadium befinden. Denn Vorsorge (Prävention) ist besser als Nachsorge. Auch hier ist die schmerzlose und ungefährliche Ultraschalldiagnostik eine hervorragende Möglichkeit.

Ein Arzt zeigt Informationen auf einem Tablett

Leistungen, die von der Krankenkasse übernommen werden

Hautkrebs ist die weltweit am häufigsten auftretende Krebserkrankung, die Tendenz ist steigend – in Deutschland und auch weltweit.

Seit Juli 2008 haben gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs, das so genannte „Hautkrebs-Screening“. Hierbei wird die Haut nach spezifischen Auffälligkeiten untersucht.

Das Hautkrebsscreening kann im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung, aber auch unabhängig davon durchgeführt werden. Sollte im Rahmen des Hautkrebsscreenings der Verdacht auf eine krankhafte Veränderung bestehen, werden wir Sie umgehend zum Hautarzt zur weiteren Abklärung und Therapie überweisen.

Diese Vorsorgeuntersuchung ist freiwillig, kostenlos und kann einmal im Leben wahrnehmen werden

Versicherte ab 35 Jahren haben einmalig den Anspruch, sich auf die Viruserkrankungen Hepatitis B und Hepatitis C als Bestandteil des sogenannten Check-ups (Gesundheitsuntersuchung) testen zu lassen.

Ziel ist es, durch das Screening unentdeckte, weil zunächst symptomlos oder schleichend verlaufende Infektionen zu erkennen und frühzeitig zu behandeln, um teils gravierende Leberschäden zu verhindern. Betroffene haben meist Jahre bis jahrzehntelang keine oder nur unspezifische, bei später Diagnose bestehen oft schon lebensbedrohliche Folgeerkrankungen wie Leberzirrhose und Leberkrebs manifest geworden sind, stellen umfassende Screeningmaßnahmen die entscheidende Früherkennung der Virushepatitis B und C ist nicht zuletzt eine wirksame Krebsprävention Leberkrebs, das hepatozelluläre Karzinom (HCC) gehört zu den Krebsarten mit der schlechtesten Prognose und ist weltweit die vierthäufigste Krebstodesursache 80 % der Fälle von Leberkrebs können zum Zeitpunkt der Diagnose nicht mehr operiert werden. Ein erheblicher Teil dieser Leberkrebserkrankungen ist auf chronische Virushepatitiden zurückzuführen. Eine erfolgreiche frühe Therapie der Hepatitis B und C reduziert das Risiko eines Leberkrebs HCC deutlich

Früherkennung auf Bauchaortenaneurysmen

Vorsorgeuntersuchung für Männer ab 65
Diese Vorsorgeuntersuchung ist freiwillig, kostenlos und kann einmal im Leben wahrgenommen werden.
Gesetzlich krankenversicherte Männer ab 65 Jahren haben seit Anfang 2018 Anspruch auf eine einmalige Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Aneurysmen der Bauchschlagader. Männer sind wesentlich häufiger von einem Bauchaortenaneurysma betroffen als Frauen. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge haben etwa zwei Prozent aller Männer zwischen 65 und 75 Jahren ein Aneurysma der Bauchschlagader. Mit der steigenden Lebenserwartung steigt auch die Zahl der Menschen, die Probleme mit der Hauptschlagader entwickeln Bei einer Erweiterung der Bauchschlagader dehnt sich das Hauptgefäß im Bauch stark aus, bis es zu zerreißen droht. Betroffene haben fast nie Beschwerden- bis es beinahe zu spät ist –
Bei der Untersuchung wird mit einem Ultraschallgerät der Durchmesser der Bauchaorta gemessen. Ist dieser kleiner als 2,5 Zentimeter, gilt der Befund als unauffällig. Ist die Aorta mehr als drei Zentimeter dick, erfolgen alle sechs Monate Kontrolle mit Ultraschall und ggf. erweiterte Diagnostik. Ab fünf Zentimeter sprechen Mediziner von einem behandlungsbedürftigen Aneurysma.

Checkup 35

Ab dem 35. Lebensjahr haben Sie die Möglichkeit kostenlos eine Gesundheitsuntersuchung wahrzunehmen. Vielen Erkrankungen kann vorgebeugt werden oder sie können frühzeitig erkannt und dann erfolgreich behandelt werden. Schwerpunkt des Checkup 35 ist die Früherkennung von Herz-, Kreislauf- und Nierenerkrankungen, sowie eines Diabetes und deren Risikofaktoren. Meist beginnen diese Erkrankungen schmerzlos und unbemerkt und werden erst nach Jahren, wenn schon Organschäden aufgetreten sind, diagnostiziert.

Deshalb möchte wir Sie ermutigen, diese Möglichkeit der Prävention zu nutzen.

Der Gesundheits-Check umfasst ein ausführliches Gespräch, eine körperliche und eine labormedizinische Untersuchung (Messung des Gesamtcholesterins, des Blutzuckers und die Durchführung eines Urin-Streifentests). Als gesetzlich Versicherte können Sie den Checkup alle zwei Jahre durchführen lassen, als Patient im HZV-Vertrag jährlich. Im Einzelfall sind einige sinnvolle Leistungen jedoch leider nicht von der gesetzlichen Krankenkasse erstattungsfähig und müssen als individuelle Gesundheitsleistungen privat in Rechnung gestellt werden. So kann es zum Beispiel ratsam sein, die Gesundheitsuntersuchung um weitere Laborleistungen, ein EKG oder einen Bauchultraschall zu ergänzen.
Selbstverständlich werden wir Sie zuvor über alle anfallenden Kosten informieren. Sie entscheiden dann selbst, welche Untersuchungen Sie wünschen.

Sollte durch eine solche Untersuchung eine Erkrankung erkannt werden, sind die notwendigen nachfolgenden Kontrolluntersuchungen und Behandlungen natürlich eine Kassenleistung.

Leistungen für Selbstzahler

Intima-Media-Dicke

Die innere und die mittlere Schicht der Gefäßwände werden als Intima und Media bezeichnet.

Die Messung der Intima-Media-Dicke ist eine schmerzfreie und ungefährliche Untersuchung, um das Arterioskleroserisiko abzuschätzen, bzw. um frühe, klinisch noch nicht erkannte Zeichen einer Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) aufzudecken.

In der Jugend sind die beiden Schichten dünn und glatt. Die Dicke der Schichten liegt bei Gesunden bei ca. einem halben Millimeter. Im Laufe des Alterungsprozesses kommt es allerdings zu einer Verdickung und zu Ablagerungen in diesen Gefäßschichten. Dies sind die noch nicht bemerkbaren Vorstufen der Arterienverkalkung. Durchschnittlich nimmt die Dicke dieser beiden Schicht ab dem 40. Lebensjahr etwa alle zehn Jahre um 0,1 mm zu.

Mit einem modernen Ultraschallgerät und einem hochauflösenden Linearschallkopf können wir die Dicke dieser Schichten messen. Die untersuchten Gefäße sind die Halsschlagadern (Arteria carotis communis). Die Untersuchung erfolgt in Rückenlage. Es bedarf keiner speziellen Vorbereitung des Patienten; auch nüchtern muß der Patient nicht sein. Der Patient liegt auf einer Liege und der Untersucher sitzt neben dem Patienten oder am Kopf des Patienten. Es wird dann nach Aufsuchen der Gefäße auf der linken und rechten Seite die Dicke der inneren Gefäßschichten gemessen. Sollten sich schon Plaques (also Verkalkungen und Ablagerungen) gebildet haben, werden diese selbstverständlich auch dargestellt.

Diese Untersuchung eignet sich besonders als Vorsorgeuntersuchung bei einem erhöhten Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems (z.B. bei Vorliegen von Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen oder familiärer Belastung für Herzinfarkte oder Schlaganfälle). Hier können Frühzeichen von Gefäßveränderungen dargestellt werden. So können wir dann zusammen die weiteren vorbeugenden Maßnahmen treffen, um ein Fortschreiten der Erkrankung oder Komplikationen zu verhindern.

Wir informieren Sie gerne über diese Untersuchung und die entstehenden Kosten. Die Untersuchung wird leider nicht von der Krankenkasse übernommen und muß vom Patienten selbst bezahlt werden.
Das individuelle Risiko, in den nächsten zehn Jahren an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken, kann mit dem PROCAM-Test berechnet werden.

Hier geht es zum PROCAM Gesundheitstest.

zunächst für unserer Bestandspatienten

Die Check up Ergänzung für ihr Herz - einfach, schnell und präzise.
Das moderne Herz Screening zur Vorsorge. Das KI-gestützte Verfahren der Cardisiographie vermisst ihr Herz in drei Dimensionen für eine deutlich präzisere Analyse als ein klassisches EKG. Cardisiographie ist ein High-End EKG mit hohem prognostischem Wert.

In einer einzigen Untersuchung (Dauer 4 Minuten- Ergebnis in 15 Minauten) 3 werden Mio. Einzelmessungen durchgeführt. Auf der Grundlage der lange bekannten Vektorkardiographie wird die elektrische Herzachse und ihre Veränderung während des Herzschlages bestimmt. Eine Cardisiographie ist nicht-invasiv, d.h. für die Untersuchung werden nur Elektroden an den Körper angeklebt, ähnlich wie bei einem EKG. Durch die automatisierte hochkomplexe Datenanalyse der 3 Mio. Einzelmessungen erfolgt eine basierend auf Supervised Learning (kein Deep learning) Die Daten werden mit Daten von Patienten die zuvor im Kardio MRT waren oder eine Katheteruntersuchung hatten verglichen und analysiert. Mit diesen Parameterinformationen werden die 25.000 neuronale Netze, die hintereinandergeschaltet sind gefüttert und werten die komplexe Matrix – 3,2 Millionen Datenpunkte pro Aufnahme – aus. Es wird ein großer Wert auf Datenschutz gelegt: Es werden nur Datenerfasst, die für die Analyse notwendig sind, z. B. Alter und Gewicht. Weitere private Daten, wie Name oder Anschrift, werden nicht eingegeben und verbleiben bei uns. Wenn die Cardisiographie einen Patienten mit Herzproblemen gefunden hat, wird der Betroffene zu weiteren Untersuchungen geschickt.

Die Cardiosiographie sit nicht zur Akut Diagnostik geeignet.

In mehreren Studien an deutschen kardiologischen Zentren wurde bestätigt, dass diese neue Untersuchung eine hohe Genauigkeit (Sensitivität > 90%) bei der Vorhersage einer koronaren Herzerkrankung aufweist. (Durchblutungsstörungen am Herzen)Dies zeigt eine signifikante höher Sensitivität als beim Belastungs-EKG (im Vergleich Belastungs-EKG 45-50%) und, ermöglicht unter anderem eine frühe Wahl des richtigen Therapiepfads.

Erklärung „Sensitivität“ und „Spezifität“
Eine hohe Sensitivität im Rahmen der Cardisiographie bedeutete, wenn der Test sagt, dass der Patient gesund ist, dann stimmt das mit einer 97 Prozent hohen Wahrscheinlichkeit auch. Spezifität ist der Gegenpol, denn je höher die Sensitivität ist, desto niedriger ist automatisch die Spezifität.

Die Spezifität ist die Genauigkeit, oder die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Test korrekt aussagt, dass jemand krank ist. Hier liegt die Cardisiographie momentan bei 85 Prozent. Das bedeutet, dass von 100 Menschen, die bei der Cardisiographie als krank getestet werden, 15 nicht wirklich krank, sondern "falsch positiv" sind.

Wenn man die "falsch positiv Rate" und die "falsch negativ Rate", die Sensitivität und die Spezifität zusammenfasst, dann kann man eine Gesamtgenauigkeit ermitteln. Diese liegt für die Cardisiographie bei 91 Prozent.

Da die KI-Modelle sich durch neue Daten und neue Informationen fortwährend weiterentwickeln, wird sich die Genauigkeit der Cardisiographie zukünftig kontinuierlich weiter verbessern.

Belege durch Studien:
Die Cardisiographie wurde bisher in drei wissenschaftlichen Untersuchungen (Cardisio-Peer-Review-Studie, veröffentlicht im „Journal of Electrocardiology“, die Cardisio Validierungsstudie, durchgeführt am SANA Herzzentrums in Cottbus und die Studie von Herzzentrum in Bad Oeynhausen, in der die Cardisiographie mit Myokard-SPECT verglichen wurde) geprüft. Beide Studien attestierten der Cardisiographie eine sehr hohe Präzision und erkannten eine Sensitivität (Erkennen von Krankheiten) von über 90 Prozent. Weitere Studien, zum Beispiel zum Nutzen der Vektorkardiografie stehen unter:
cardis.io/wissenschaftliches/studien

KOSTENÜBERNAHME
PRIVATE Krankenversicherung/ beihilfe:
Die Kosten für die High-End EKG Cardiosiographie werden von der private Krankenkasse oder Beihilfe übernommen
Gesetzliche Krankenversicherung /HZV:
Seit dem 01.01.2023 erstatten auch erste gesetzliche Krankenkassen die Cardisiographie. Teilnehmend Krankenkassen entnehmen sie bitte folgendem link. HZV Baden Württemberg startet eine Pilotpahse, HZV Nordrhein übernimmt die Kosten bereits
GKV: Cardisiographie im Rahmen der Check-up-35-Prävention bei Vorliegen eines Risikofaktors (zum Beispiel Rauchen, Post COVID, Übergewicht oder Bluthochdruck)
• Cardisiographie bei Patienten zur Symptomabklärung bei Brustschmerzen
cardis.io/anwendung/cardisio-in-der-hzv

Selbstzahler / IGEL erfolgt die Abrechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte? Diese setzten sich aus nachstehend aufgeführten Positionen zusammen.
GoÄ Ziffer 1 Konsultation 10.73€ Faktor 2,3
GOÄ Ziffer A 658 Hochverstärktes Oberflächen-EKG aus drei orthogonalen Ableitungen mit Signalermittlung zur Analyse ventrikulärer Spätpotentiale im Frequenz- und Zeitbereich (Spätpotential-EKG) – analog zu 652
59,66 € Faktor 2,3
GOÄ Ziffer 657 Vektorkardiographische Untersuchung 33,93 € Faktor 2,3
104,32 Euro

Weitere Informationen für Patienten:
cardiocheckup.health
cardiocheckup.health/gesetzliche-krankenkasse
Interview mit Mike Baumeister Geschäftsführer Cardisio Gmbh 03/2020
medica.de/de/digital-health/Nicht-invasiver_Herz-Screening-Test_Cardisiographie
Patienten Aufklärungsfilm


Revolutioniert Cardisiographie die Herzdiagnostik?

Darmkrebs ist eine der häufigsten zum Tode führenden Krebserkranungen. Dickdarmkrebs ist bei Männern die dritthäufigste, bei Frauen die zweithäufigste Todesursache in der westlichen Welt. Über viele Jahre spürt man nichts von den Vorboten des Krebses. Unbemerkt vorhandene, gutartige Gewebewucherungen der Darmschleimhaut (Polypen) können sich zu bösartigem Gewebe (Krebs) verändern und auch Tochtergeschwulste (Metastasen) bilden. Eine Heilung ist bei fortgeschrittener Erkrankungen oft nur schwer zu erreichen.

Rechtzeitig entdeckt ist Darmkrebs aber in fast allen Fällen vollständig heilbar! Für Frauen und Männer sieht das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm ab dem 50. Lebensjahr neben einer gezielten Beratung auch ein Abtasten des Enddarmes durch den Arzt und die Durchführung eines Tests auf verborgenes Blut im Stuhl vor.

Ab dem 55. Lebensjahr können Patienten zur Früherkennung von Darmkrebs alternativ zum Test auf verstecktes Blut auch eine Darmspiegelung (Koloskopie) durchführen lassen.

Der von uns angebotene hochempfindlicher, immunologische Test auf Blut im Stuhl erfasst schon geringe Mengen an Blut im Stuhl, eine bestimmte Diät muss zur Testdurchführung nicht eingehalten werden.

In einem direkten Vergleich durch Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums zeigte sich nun, dass der immunologische Test doppelt so viele Krebsfälle und Krebsvorstufen aufdeckt wie der herkömmliche Test und zudem noch weniger falsch positive Ergebnisse liefert als dieser.

Als Screening-Verfahren empfehlen wir die Durchführung des immunologischen Tests anstelle von oder in Ergänzung zum von der gesetzlichen Krankenkasse übernommenen Haemoccult-Test. In einer Studie zeigte sich, dass 96% der Darmkrebsfälle und circa 70% der Dickdarmpolypen erkannt werden konnten. Wir empfehlen ab dem 45. Lebensjahr eine jährliche Durchführung, bei Darmkrebs in der Familie sollte ggf bereits vor dem 45.Lebensjahr mit der Untersuchung begonnen werden.

PSA

Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweißstoff, der von den Prostatadrüsen gebildet wird.

Das PSA wird nur von Prostatazellen gebildet. Bösartige Prostatazellen bilden allerdings deutlich mehr (um den Faktor 10x mehr) PSA als normale Prostatazellen. Deshalb kann das PSA als Tumormarker verwendet werden. Ein niedriger Serumspiegel ist auch bei Gesunden vorhanden. Mit steigendem Spiegel steigt jedoch das Risiko, dass bösartige Zellen vorhanden sind. Allerdings steigt der PSA-Wert auch an wenn die Prostata gutartig vergrößert ist.

Der PSA-Test soll Prostatakrebs früh erkennen, in einem Stadium nämlich, wenn noch keine Knoten tastbar sind oder Beschwerden bestehen. Dies soll eine frühe Behandlung ermöglichen. Die Untersuchung zur Früherkennung ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Blut-Tests nur bei Vorliegen eines Krankheitsverdachtes (z.B. vergrößerte, verhärtete Prostata bei der rektalen Untersuchung) und bei bestehender Krebserkrankung zur Behandlungsplanung und Kontrolle eines Behandlungserfolges.

Der Prostatakrebs ist vornehmlich eine Erkrankung des älteren Mannes. Er wächst meist langsam und viele Prostatakrebs-Patienten sterben nicht an Ihrem Prostataleiden, sondern an anderen Erkrankungen (als Zufallsbefund zeigen sich dann klinisch unbedeutsame Tumoren der Prostata). Im lokal begrenzten Stadium ist ein Prostatakrebs oft durch Operation oder Bestrahlung heilbar. Allerdings gibt es auch schnell wachsende Formen.

Bei circa 20% der Patienten sind bei Diagnosestellung des Prostatakrebes jedoch schon Metastasen vorliegend.

Hier soll der PSA-Test helfen.

Liegt ein erhöhter Wert vor, wird die Bestimmung kurzfristig nochmals wiederholt. Bei erneut erhöhten Messwerten werden dann weitere Untersuchungen (wie z.B. eine Gewebeprobe) angeschlossen.

Vor der Blutabnahme zur PSA-Bestimmung sollten körperliche Anstrengung, Geschlechtsverkehr und Druck auf die Prostata (Fahrradfahren) vermieden werden, da auch auf diese Art erhöhte PSA-Werte gemessen werden können.

PSA gelangt beim Untergang von Prostatagewebe ins Blut (z.B. auch bei Entzündungen oder gutartiger Vergrößerung) und bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein Prostatakrebs vorliegt. Hier gilt es den Nutzen abzuwägen.

Sprechen sie uns an.

Digitale Ressourcen

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